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Projekt

Bewertung der Medienqualität


Ein Scoringsystem zum Ranking von Medientiteln offenbart die Qualitätsunterschiede zwischen verschiedenen Medien.

Zur Qualität von Medien haben (fast) alle eine Meinung: Medienmacher, Medienrezipienten, Medienforscher. Sie alle beurteilen einzelne Medien und die Medien in ihrer Gesamtheit ebenso dezidiert wie kontrovers. Der Massstab dieser Beurteilungen ist dabei höchst unterschiedlich, weil unterschiedliche Ansprüche an die Medien gestellt werden. Die journalistische Qualität von Nachrichtenmedien nach wissenschaftlichen Kriterien und gestützt auf eine breite empirische Analyse zu beurteilen, ist das Ziel des Jahrbuchs „Qualität der Medien“, das vom Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög) an der Universität Zürich herausgegeben wird. Dazu werden die führenden Medien der Schweiz aus allen Mediengattungen analysiert: Presse, Radio, Fernsehen, Online.

js_studien+analysen entwickelt für das fög ein Scoringsystem, mit dem die Qualität von Medien bewertet wird.

Das Scoringsystem ermöglicht es, die Qualität der führenden Zeitungstitel, Online-Newssites sowie Nachrichtensendungen in Radio und Fernsehen zu vergleichen.

  • Durch Inhaltsanalysen werden die Beiträge der Medien anhand verschiedener Indikatoren codiert, die vier Qualitätsdimensionen (Relevanz, Einordnungsleistung, Professionalität, Vielfalt) messen.
  • Für die einzelnen Medientitel lässt sich ein Gesamtscore ermitteln, der die Scoringdimensionen zusammenfasst.
  • Mithilfe der Scores kann beobachtet werden, wie sich die Qualität der einzelnen Medientitel über mehrere Jahre hinweg verändert und ob sich das Qualitätsniveau einer Mediengattung wandelt.
  • Die Scores ermöglichen es, die Qualität der gesamten Berichterstattung über bestimmte Kommunikationsereignisse  in der Medienarena zu bewerten und mit ähnlichen Ereignissen zu vergleichen (z.B. bei Wahlkämpfen, Initiativen usw.).